Wir freuen uns sehr: Das renommierte Fachmagazin Laborjournal hat unserem Greifswalder Start-up einen ausführlichen Beitrag gewidmet und stellt darin unseren Ansatz für vollsynthetische Nano-Antikörper vor. Für uns ist diese Sichtbarkeit in einem der wichtigsten Branchenmedien der Lebenswissenschaften eine schöne Bestätigung unserer Arbeit.
Antikörper gehören zur Grundausstattung praktisch jedes molekularbiologischen Labors – von der Diagnostik bis zur Medikamentenentwicklung. Gewonnen werden sie bislang jedoch überwiegend aus tierischen Quellen. Das ist nicht nur ethisch fragwürdig, sondern auch zeit- und kostenintensiv, und die Qualität schwankt von Tier zu Tier erheblich. Ein großer Teil der so erzeugten Antikörper lässt sich am Ende gar nicht sinnvoll einsetzen.
Genau hier setzt Ymolution an. Wir stellen Nano-Antikörper vollständig synthetisch und tierversuchsfrei her. Im Zentrum unseres Verfahrens steht ein Sporen-Display: Weil bakterielle Sporen gegenüber nahezu allen äußeren Einflüssen extrem robust sind, lassen sich sehr strenge Screening-Bedingungen anlegen, ohne die entscheidende Kopplung von Genotyp und Phänotyp zu gefährden. So engt sich der Kreis der vielversprechenden Kandidaten von üblicherweise mehreren Hundert auf nur rund zehn bis fünfzehn ein. Ein weiterer Vorteil: Da die Antikörper bei diesem Verfahren keinen Transport durch die Zellmembran durchlaufen müssen, lassen sich auch schwierige – etwa stark geladene oder hydrophobe – Kandidaten zuverlässig präsentieren.
Das Ergebnis ist ein deutlich schnellerer und präziserer Weg zum passenden Antikörper: Was klassisch vier bis sechs Monate dauert, gelingt mit unserem Ansatz in rund zwei Wochen. Unsere besonders kleinen Nano-Antikörper von etwa 15 Kilodalton eröffnen dabei Anwendungsmöglichkeiten, die klassischen, deutlich größeren Antikörpern verschlossen bleiben.
Den vollständigen Fachbeitrag lest ihr direkt beim Laborjournal: https://www.laborjournal.de/editorials/3421.php
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Das Ymolution-Team